Daten sind der Brennstoff jedes Unternehmens. Sind sie schlecht, verbrennen sie Geld, Zeit und Nerven. Sind sie gut, treiben sie den Motor an und eröffnen Chancen. Eine hohe Datenqualität ist deshalb keine Kür, sondern Pflicht.
Die Folgen schlechter Daten sind gravierend: Entscheidungen werden auf falscher Basis getroffen, Kosten steigen durch Retouren und ineffiziente Prozesse, Compliance-Risiken häufen sich. Laut einer (etwas älteren) Studie des Data Warehousing Institute verursachen mangelhafte Daten in den USA jährlich Schäden von rund 600 Milliarden Dollar. Runtergerechnet auf die Schweiz entspricht das über 20 Milliarden Franken pro Jahr.
Wichtig ist: Datenqualität meint weit mehr als Tippfehler zu vermeiden. Die Deutsche Gesellschaft für Informations- und Datenqualität (DGIQ) definiert vier Kategorien mit insgesamt 15 Dimensionen:
Trotz der offensichtlichen Bedeutung bleibt der Zustand vieler Datenbestände alarmierend. Studien der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und anderer Institute belegen, dass die meisten Unternehmen keine befriedigende Datenqualität erreichen.
Jährlich veralten zwischen 10 und 15 Prozent der Kundendaten – durch Umzüge, Namensänderungen oder Todesfälle. Besonders Non-Profit-Organisationen sind betroffen, da sie häufig mit historischen Adressbeständen arbeiten. Hier summieren sich Rückläufer, falsche Ansprachen und Opt-outs schnell zu hohen Opportunitätskosten. Zudem sinken wichtige Kennzahlen wie Cost per Interest (CPI) oder Cost per Order (CPO), weil die Basis schlicht nicht stimmt.
Unternehmen berichten übereinstimmend: Ungenügende Datenqualität frustriert Mitarbeitende und verlangsamt Abläufe. Teams verbringen mehr Zeit mit Korrekturen als mit wertschöpfenden Aufgaben. Reports sind fehlerhaft, Entscheidungsgrundlagen unsicher.
Die Erfahrung zeigt: Wer Datenqualität als reine IT-Aufgabe betrachtet, scheitert. Erfolgreiche Unternehmen verankern das Thema in der gesamten Organisation. Entscheidend ist ein strukturierter Prozess:
Unternehmen, die diesen Kreislauf ernst nehmen, berichten von spürbarer Effizienzsteigerung, zufriedeneren Mitarbeitenden und neuen Umsatzpotenzialen.
Neben einem klar definierten Erfassungsprozess sind konkrete Massnahmen entscheidend:
So werden Daten nicht nur gepflegt, sondern aktiv zum Erfolgsfaktor.
Marketing und Fundraising leben von Vertrauen, Relevanz und Effizienz. Datenqualität ist dabei kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Wer seine Daten kontinuierlich pflegt, spart Kosten, steigert Wirkung und verbessert die Beziehung zu Kund:innen und Spender:innen. Die Qualität der Daten entscheidet letztlich über die Qualität der Ergebnisse.
Auf diesen Seiten erfährst du, wir dich bei der Adresspflege und -erfassung unterstützen:
Oder lass dich direkt von uns beraten.
Francesco Martello ist für dich da:
E-Mail: francesco.martello@az-direct.ch
Phone: +41 41 248 44 41
Mindestens einmal pro Jahr, besser laufend – gerade bei grossen Adressbeständen.
Regelmässige Dublettenprüfung und klare Regeln für die Erfassung sind Pflicht.
Vergleiche Vorher/Nachher-Kennzahlen wie Zustellbarkeit, Rückläuferquote, Opt-outs und Conversion.
Nicht zwingend. Oft reichen Standardtools. Entscheidend sind klare Prozesse und Verantwortlichkeiten.
Mehr Relevanz in der Ansprache, bessere Segmentierungen und höhere Responsequoten.
Ja, etwa für Audits, Bereinigungen oder Anreicherungen.